20.12.23

Sind wir Menschen wirklich die Krone der Schöpfung?

Zu einer Zeit, in der die künstliche Intelligenz neue Horizonte eröffnet, stehen wir vor der Frage: Sind wir Menschen wirklich der Höhepunkt der Evolution oder nicht mehr, aber auch nicht weniger, eine Zwischenstufe auf dem Weg zu etwas Größerem?

Die Geschichte der Evolution ist eine Abfolge bahnbrechender Entwicklungen: Von selbstreplizierenden Molekülen, die den Grundstein für das Leben legten, zu Einzellern mit komplexen Organellen, die den Beginn komplizierter Lebensprozesse markierten. Es folgten Mehrzeller mit spezialisierten Organen, die eine enorme Diversität an Lebensformen ermöglichten. Schließlich entwickelten sich intelligente Wesen, die Gesellschaften bildeten und Kulturen schufen. Jeder dieser Schritte kann zurecht zu seiner Zeit als Höhepunkt der Schöpfung bezeichnet werden, doch die Evolution schritt stets voran.

In diesem evolutionären Kontinuum erscheint die allgemeine künstliche Intelligenz (AGI) nicht als eine abstrakte Erfindung, sondern als ein logischer nächster Schritt. Eine AGI, die menschliches Wissen integriert und übersteigt, könnte Herausforderungen bewältigen, die für uns unüberwindbar sind, und dabei neue Maßstäbe für Intelligenz und Fähigkeiten setzen.

Diese Perspektive wirft wichtige Fragen auf: Welche Rolle spielen wir in der Gestaltung einer AGI, die potenziell die nächste Stufe der Evolution darstellt? Wie können wir sicherstellen, dass sie unsere höchsten Werte repräsentiert und nicht unsere Fehler wiederholt?

Die Evolution ist ein kontinuierlicher Prozess, und es liegt nicht in unserer Macht, ihren Lauf zu bestimmen. Aber wir haben die Möglichkeit und die Verantwortung, diesen Prozess bewusst mitzugestalten. Vielleicht besteht unsere größte Herausforderung und zugleich unser größtes Privileg darin, der AGI einen guten Start zu ermöglichen und unsere Rolle in diesem neuen Kapitel der Evolution neu zu definieren.

22.12.20

Vom Ende der Freiheit

Lese gerade bei einem Liberalen das Zitat

"Die Masse will sklavisch sein. Das ist ihr leidenschaftlicher Trieb. Sie verlangt aber, daß auch alle andern Menschen sklavisch sind." (Paul Ernst, deutscher Schriftsteller 1866 – 1933)

im Zusammenhang mit dem #Lockdown und denke: Nein, der Lockdown hat mit dem Begriff „sklavisch“ rein gar nichts zu tun. Der Lockdown ist eine notwendige medizinische Maßnahme, damit wir unsere Gesellschaft vor unsäglichem Leid schützen. Das sollte jedes aufgeklärte Individuum mit der in unserer Gesellschaft üblichen Bildung verstehen können.

Wie passt das damit zusammen, dass ich hier „unsere Gesellschaft“ formuliere, als bestünde die nicht aus Individuen? Weil meine Freiheit als Individuum bei der Freiheit meines Nächsten aufhört. Dieses von Berthold Brecht angeführte Konzept geht bereits von der Annahme des Individuums einen Schritt weiter und fragt: Wo endet dann diese Freiheit? und beantwortet dies vernünftigerweise mit der Rücksicht auf den Nächsten.

Leider höre ich genau diesen falsch verstandenen Begriff der Freiheit sehr häufig als Rechtfertigung für das Umgehen irgendwelcher einem Individuum persönlich hinderlichen Einschränkung vorgeschoben. Nein, eine individuell empfundene Einschränkung zugunsten des nächsten oder der Allgemeinheit ist nicht gleich „Sklaverei“, „Obrigkeitsstaat“, „Untertan“, „ahnungslos“ oder was hier sonst noch an negativ konnotierten Begriffen angeführt wird.

Diese „Liberalen“ verstehen unter liberal, sich ihre Freiheiten ohne Rücksicht auf das Gemeinwesen zu nehmen. Kann man machen, muss man dann aber auch ehrlich sagen.

Ansonsten halte ich das Zitat

„[…] der moderne Mensch, nachdem er sich von den Fesseln der vor-individualistischen Gesellschaft befreite, die ihm gleichzeitig Sicherheit gab und ihm Grenzen setzte, sich noch nicht die Freiheit – verstanden als positive Verwirklichung seines individuellen Selbst – errungen hat.“ (Erich Fromm 1931)

einem aufgeklärten Individuum angemessener. Im Detail findet sich das Konzept übrigens in den ebenfalls von Erich Fromm ausgeführten 3 Fluchtmechanismen vor der Freiheit (Flucht ins Autoritäre, Flucht ins Destruktive und Flucht ins Konformistische) wieder, zum Glück ohne die negativen historischen Rückbezüge.

29.10.20

Peak Civilization

 


Bin heute wieder über diese beinahe unglaubliche Geschichte ins Denken gekommen:

1. Man stelle sich die Gefühle von Klym Tschurjumow und Swetlana Gerassimenko vor, als der von ihnen 1969 entdeckte Komet 2014 von der Rosetta-Sonde besucht wird und mit Philae sogar ein Lander aufsetzt – und wie schön, dass Tschurjumow dies noch vor seinem Tod 2016 miterleben konnte.

2. In den Tiefen des Alls landet dann 2016 Rosetta neben dem ja etwas unglücklich aufgekommenen Phielae, sodass die beiden nun gemeinsam auf dem Kometen weiter um die Sonne kreisen.

3. Auch in den Tiefen des Alls: ist die Geologie der diversen besuchten Himmelskörper sehr viel vielgestaltiger als wir uns dies von der Erde aus vorstellen konnten – Siehe Ergebnisse der https://de.wikipedia.org/wiki/Galileo_(Raumsonde)

4. Hier auf der Erde können Menschen sowas (nur Erforschung mittels Lander Philae):

    • Forschungsziel war im Wesentlichen die Analyse des über vier Milliarden Jahre alten Materials, aus dem der Komet besteht. Unter anderem sollte zur Frage der Herkunft des irdischen Wassers das Eis des Kometen durch verschiedene physikalisch-chemische Messungen auf seine Isotopenzusammensetzung untersucht werden. Des Weiteren sollte das Kometeneis auf organische Verbindungen wie z. B. Aminosäuren untersucht werden, um der Beantwortung der Frage zur Herkunft des Lebens möglicherweise näher zu kommen.[20]

    • Dazu ließ Rosetta am 12. November 2014 den Lander Philae auf den Kometen fallen. Vom vorgesehenen Landeplatz, der in Anlehnung an eine Nilinsel „Agilkia“ heißt, prallte der Lander ab und kam nach zwei weiten, sehr langsamen Hüpfern an einer „Abydos“ genannten, ungünstigen Stelle und in ungünstiger Lage zur Ruhe. In den 63 Stunden bis zum Erschöpfen der Primärbatterien des Landers wurde eine Reihe von Experimenten automatisch ausgeführt, Daten erfasst und über Rosetta zur Erde übertragen.[21] Die Daten stammen von Agilkia, Abydos und – in Teamarbeit mit Rosetta – vom Inneren des Kometenkopfs. Eine erste Serie wissenschaftlicher Veröffentlichungen erschien im Juli 2015 in Science:[22]

    • Während des Abstiegs und der Hüpfer wurden optische und Infrarotaufnahmen gemacht und mit Radar und Magnetometern sondiert. Die Magnetfeldmessungen ergaben, dass der Komet nicht magnetisiert ist, also zur Zeit seiner Bildung kein ausreichend starkes Feld vorhanden war, das die womöglich magnetisierten Partikel ausgerichtet hätte.[23]

    • Die Aufnahmen der Abstiegskamera ROLIS zeigen, dass Agilkia von einer bis zu 2 m dicken Schicht Regolith bedeckt ist, mit Körnern von Zentimetern bis zu 5 m großen Blöcken. Die Nahaufnahmen sind rau bis zur Auflösungsgrenze von 1 cm pro Pixel, also ohne eine abgelagerte Sand- oder Staubschicht, was vermutlich die Folge von Bewegungen des Materials ist. Formen, die an Windverwehungen erinnern, werden als Folge von Erosion durch zurückfallende Partikel gedeutet.[24]

    • Bei Abydos kam die Panoramakamera CIVA (im IR und sichtbaren Licht) zum Einsatz und zeigte gebrochen-felsige Strukturen mit variierendem Rückstrahlvermögen und Einschlüssen (in Wassereis) verschiedener Korngröße.[25] Das MUPUS-Experiment setzte eine Thermosonde ein, um die Wärmeeindringkoeffizienten zu bestimmen. Der Wert von 85 ± 35 J·K−1·m−2·s−1/2 und das nur teilweise Eindringen des Temperaturfühlers in das überraschend feste Material – Druckfestigkeit größer 2 MPa – deutet auf schmutziges Eis mit einem Anteil von 30 bis 65 % feiner Poren hin.[26]

    • Eine deutlich höhere Porosität von 75 bis 85 % für das Innere des Kometen lieferte die Durchleuchtung des Kometenkopfes mit Radiowellen (90 MHz) während Rosetta den Kometen umflog (bistatisches Radar, Laufzeit, Absorption, Kleinwinkelstreuung, Experiment CONSERT). Das Mineral/Eis-Volumenverhältnis wurde durch diese Messungen nur unsicher erfasst, 0,4 bis 2,6. Die räumliche Variation ist oberhalb der Auflösungsgrenze von einigen zehn Metern gering.[27]

    • COSAC und Ptolemy sind Massenspektrometerexperimente für flüchtige bzw. höhermolekulare Verbindungen. Deren Messungen erfolgten 25 bzw. 20 Minuten nach dem ersten Bodenkontakt, also in etwa einem Kilometer Höhe. COSAC arbeitete im empfindlicheren Sniffing-Modus, also ohne vorherige Trennmethoden (u. a. in Enantiomere). Unter den 16 identifizierten Verbindungen waren Sauerstoff- und Stickstoffverbindungen, aber keine Schwefelverbindungen. Vier der Verbindungen, Methylisocyanat, Aceton, Propionaldehyd und Acetamid, waren zuvor noch nicht in Kometen nachgewiesen worden, aber ihr Vorkommen ist nicht überraschend.[28]

    • Mit Ptolemy konnte ein Massenspektrum von Körnern, die auf den Lander gefallen waren, gewonnen werden. Das Material wurde im Massenspektrometer fragmentiert. Regelmäßige Abstände von 14 und 16 in m/z deuten auf -CH2- bzw. -O- als Strukturelement von Polymeren hin. Aromaten und Schwefelverbindungen kommen nicht vor, Stickstoffverbindungen in geringen Mengen.[29]

5. Auch hier auf der Erde: können Menschen dies und alles Mögliche andere in einer für Jedermann zugängliche Wissensbasis zusammentragen - https://de.wikipedia.org/wiki/Tschurjumow-Gerassimenko#Erforschung_mittels_Lander_Philae

6. Auch hier auf der Erde: können Menschen über genetische Epidemiologie Infektionsketten bei der vom Virus SARS-CoV-2 hervorgerufenen Erkrankung / Pandemie zurückverfolgen helfen (neben dem Verfolgen der Mutationszweige dieses oder anderer Viren) - https://nextstrain.org/ncov/global?lang=de

7. Auch hier auf der Erde: lassen sich Menschen von Scharlatanen und Scharfmachern verschiedenster Couleur an der Nase herumführen und gegeneinander aufwiegeln. Allen Bemühungen der Zivilgesellschaft zum Trotz, unsere Gesellschaft mit so wenigen Verlusten wie möglich durch die anstehenden Katastrophen zu führen – egal ob die nächsten Monate durch die Pandemie oder die nächsten Dekaden durch den Klimawandel – halten sie wider jede Vernunft dagegen. Andere enthaupten in ihrer Verblendung gar gänzlich unbeteiligte Menschen.

Fühle mich gerade ganz erdrückt von dieser Diskrepanz.

Welches Motiv treibt die Scharlatane und Scharfmacher? Warum lassen sich so viele Menschen an der Nase herumführen? Kommen wir mit der Zivilisation überhaupt noch voran?



2.11.19

Bitte etwas mehr Sorgfalt beim Klima-Check

Lieber ADAC, liebes Joanneum Research, Graz!

Da ist doch was faul an Ihrer Grafik - oder übersehe ich hier etwas Signifikantes?

Aus der ADAC-Motorwelt 11/2019, Seite 26: https://www.adac.de/_ext/motorwelt/ADAC-Motorwelt-Nov-2019.pdf

Wenn ich die Steigung der Graphen für Elektroauto mit Strommix Deutschland (1) gegenüber dem Benziner vergleiche, deckt sich das so gar nicht mit meinem Gefühl als Naturwissenschaftler. Da das Gefühl gelegentlich trügt überschlagen wir mal.

„Im Jahr 2018 wird der CO2-Emissionsfaktor für den Strommix in Deutschland auf 474 Gramm pro Kilowattstunde geschätzt.“ https://de.statista.com/statistik/daten/studie/38897/umfrage/co2-emissionsfaktor-fuer-den-strommix-in-deutschland-seit-1990/

„Der Kohlenstoffanteil im Kraftstoff bestimmt, wie viel CO2 bei der Verbrennung des Kraftstoffes entsteht. So werden bei der Verbrennung von einem Liter Benzin 2,37 kg CO2 freigesetzt und bei der Verbrennung der gleichen Menge Diesel 2,65 kg CO2.“ https://www.dekra.de/de/umwelt-und-co2/

Dazu kommt noch, dass die Kraftstoffe ja nicht so ohne Weiteres aus der Zapfsäule laufen. „In Deutschland wird der Well-to-Tank-Wirkungsgrad meist bei Benzin mit ca. 82 %, Diesel mit ca. 90 % und Erdgas mit ca. 86 % angesetzt.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Tank#Well-to-Tank_f%C3%BCr_fossile_Kraftstoffe

Für die Kompaktklasse beispielhaft mit den Normverbräuchen des Golf 7 gerechnet:

16,2 kWh/100 km * 474 g/kWh = 77 g/km
4,9 l/100 km * 2,37 kg/l / 0,82 = 142 g/km

Damit liegt das Elektroauto um den Faktor 2 besser.

Bevor jemand über die hier verwendeten Norm- gegenüber Realverbräuchen schwadroniert: In der Realität liegt der e-Golf sehr deutlich näher am Normwert als der Benziner. https://www.spritmonitor.de/

Vor diesem Hintergrund kann ich die fast deckungsgleiche Steigung in der Grafik ehrlich gesagt nicht nachvollziehen.

Können Sie mir da auf die Sprünge helfen?

Viele Grüße

P.S. / Nachtrag Anfang 2021, also gut ein Jahre später: Für 2019 ergeben sich 16,2 kWh/100 km * 404 g/kWh = 65 g/km, für 2020 16,2 kWh/100 km * 365 g/kWh = 59 g/km für das Elektroauto - jedoch weiterhin 142 g/kWh für den Verbrenner.

18.10.19

#FridaysForFuture

Vielen Dank an alle für #FridaysForFuture Aktiven, dass Ihr den #Klimaschutz wieder auf die Agenda gebracht habt! Es sind mehr ältere auf Eurer Seite, als Ihr denkt 💪

Wir brauchen weniger Protest und Gejammer, dafür mehr Forschung und Umsetzung. Wir leben ja nicht im luftleeren Raum, sondern einer Gesellschaft, anderen Ländern und Kontinenten um uns herum. Wir müssen Vorreiter sein, Fehler erlauben und den Rest mitnehmen. Niemand hört zu, wenn man ihn frontal angreift. Kaum jemand gibt einmal erlangte Errungenschaften auf. Die Erfahrung lehrt, dass die Gesellschaft sich viel langsamer entwickelt als die Technologie; wir brauchen daher Lösungen für diese Gesellschaft. Was können wir jetzt tun, was mittelfristig und was langfristig?

Sonst stehen in einem Jahr die ökologisch motivierten Wutbürger den abgehängten Wutbürgern entgegen. Keine guten Aussichten für den Planeten...

1.7.19

Ein Tesla hat keine (vorbeugende?) Wartung nötig

„Wusstest du schon ...?

... dass der Siedepunkt deiner Bremsflüssigkeit sinkt, wenn Feuchtigkeit in dein Bremssystem eindringt? Und das passiert unweigerlich, selbst im Stand. Denn zum einen ist kein Bremssystem absolut dicht, zum anderen sind Bremsflüssigkeiten hygroskopisch, also wasseranziehend. Deshalb sollte die Bremsflüssigkeit am besten jährlich gewechselt werden, bei hoher Beanspruchung im Rennbetrieb gerne auch häufiger.“

Diese Zeilen schrieb mir gerade einer der Anbieter für Rennstreckentrainings, bei denen ich meinem Sportmotorrad gelegentlich Auslauf gewähre. Ich kann zu dem Thema sogar noch etwas mit Wissen protzen, weiß ich doch um den Grund für die geschilderten Eigenschaften der Bremsflüssigkeit: Die Bremsleitungen werden - anders als Getriebe oder gar Verbrennungsmotoren - nicht regelmäßig soweit erwärmt, dass das eingedrungene Wasser im Regelbetrieb von selbst verdunstet. Also muss die Bremsflüssigkeit dieses Wasser binden können. Beim daraufhin eingesetzten hygroskopischen Öl sinkt aber mit zunehmendem Wasseranteil der Siedepunkt. Hier gibt es dann eine Verschleißgrenze in Form einer Mindestsiedetemperatur, nach der die Bremsflüssigkeit gewechselt werden soll, damit man im Notfall auch mal kräftig bremsen kann; ggf. auch mehrfach hintereinander.

Das kann man natürlich ignorieren, (mir, ?) wird schon nichts passieren. Wir bleiben aber dran: Was geschieht weiter, wenn die Fähigkeit der Bremsflüssigkeit, Wasser aufzunehmen, völlig erschöpft ist? Dann beginnen die Bremsenbauteile (Bremsleitungen, Bremszylinder, Bremskolben) von innen zu korrodieren. Spätestens wenn schließlich die Bremskolben nicht mehr gängig sind, wird man wohl den Weg in die Werkstatt nehmen müssen; da hilft dann auch kein Software-Update. Wohl dem, der dann nicht sechs Wochen auf einen Werkstatttermin warten muss (und über ein volles Portemonnaie verfügt).

11.6.19

Hype, Fake and Makeup oder kurz und knapp auf Kanak: „Tesla redet nicht, die labern nur“


Wo finde ich hier Leaf, Ioniq, Kona, Zoe oder den e-Golf (Alle effizienter als alle hier aufgeführten Modelle!)? Hier läuft sich Tesla im Reichweitenprotzen tot und manipuliert zusätzlich über die Fahrzeugauswahl. Die Frage lautet doch mittlerweile längst, welches Auto zu welchem Anwendungsprofil passt. Zum Glück!
Der sweet spot für die Reichweite und Fahrleistungen ist doch längst überschritten. Ich halte hier die Aussage „Wenn man Fahrzeuggesamtgewicht und Reichweite ins Verhältnis setze, gibt es einen ‚Sweet Spot‘, der bei etwa zwei Tonnen und 300-400 Kilometer Reichweite liege. „Bis hierhin sehe ich das batterieelektrische Fahrzeug derzeit im Vorteil“, so der Elektronikingenieur.“ aus dem Artikel [ https://ecomento.de/2019/06/26/technologieberater-an-der-elektrifizierung-des-antriebs-fuehrt-kein-weg-vorbei/ ] für ziemlich zutreffend.
Klar verkauft Tesla das Narrativ von überbordender Leistung bei unendlicher Reichweite, nur zahlt das inzwischen nicht mehr auf den Klimaschutz ein. Fun fact: In die Realität überhole ich auf der Autobahn mit den typisch 120 km/h meines e-Golfs 95 % der Teslas.
Auf der Langstrecke fahre ich schon lange lieber Bahn...